Innere Ruhe finden: 10 einfache Rituale, um dich zu erden und bei dir anzukommen

Innere Ruhe finden: 10 einfache Rituale, um dich zu erden und bei dir anzukommen

  • Fühlst du dich gerade schwer und irgendwie niedergeschlagen?
  • Fühlst du dich überfordert, als wäre dir alles zu viel?
  • Hast du das Gefühl, neben dir zu stehen?

Gerade wenn wir besonders sensitiv sind, kennen wir diese Tage, an denen wir uns schnell mit allem überfordert fühlen. Oder an denen wir schon mit einem schweren Gefühl in uns aufstehen. Wir fühlen uns irgendwie nicht ganz bei uns selbst, nicht in Balance und wünschen uns nichts sehnlicher, als innere Ruhe zu finden. Es muss nicht einmal etwas Bestimmtes passiert sein (oder eben doch). Manchmal kommen einfach alte emotionale Wunden in uns hoch, das Wetter, die (innere) Jahreszeit oder die aktuelle Mondphase hat ihren Einfluss auf uns.

Was auch immer „der Grund“ für deine Empfindungen ist, soll uns in diesem Artikel nicht beschäftigen ~ und muss es erstmal auch nicht. Denn indem wir gleich nach einer Begründung suchen, suchen wir nach einer logischen Erklärung, nach einer Rechtfertigung mit unserem analytischen Verstand.

Durch Schreiben wieder zu Dir, deiner inneren Stille, deiner Intuition finden

Die folgenden Tipps sollen dir helfen, in solchen Momenten innere Ruhe zu finden und wieder bei dir anzukommen. Ich teile hier mit dir meine liebsten „Anker-Rituale“ in solchen herausfordernden Zeiten.

Wichtig ist es mir persönlich, dass sie möglichst simpel sind und mich mit mir selbst verbinden ~ anstatt mich abzulenken von dem, was in mir los ist. Sie bringen mich hier und jetzt ins liebevolle Erleben meiner Innenwelt. Übrigens tauchen diese „Anker-Rituale“ auch in meinem poetischen Ratgeber „Lebenspoesie“ auf.

Alle 10 Anker-Rituale stellen deine Selbstfürsorge in den Mittelpunkt. Du nimmst dir Zeit für dich, um dich liebevoll um dich zu kümmern. Denn genau das ist es, was wir brauchen an solchen Tagen, an denen wir uns innere Ruhe wünschen, weil wir uns schwer oder überreizt fühlen.

Du darfst dich selbst in den Fokus stellen, wie du jetzt bist ~ denn alles darf so sein, wie es ist und muss nicht schnell verändert werden.

1.      Atme bewusst.

Ein und aus. Ein und aus. Tief und ruhig darf dein Atemfluss strömen, auch wenn du dich gerade vielleicht nicht so fühlst. Anstatt uns in Erklärungen unserer gegenwärtigen Emotionen zu verheddern, dürfen wir uns verankern mit unserem tiefen Atem. Indem wir unser Ein- und Ausatmen beobachten und bewusst verlängern, schenken wir uns Lebensenergie und liebevolle Aufmerksamkeit. Zudem beruhigt sich unser Verstand allmählich, wir verankern uns im Hier und Jetzt.

2.      Stoppe Multitasking.

Erlaube es dir, langsam zu sein. Tue eine Sache nach der anderen und nimm mit allen Sinnen wahr, was du jetzt gerade tust. Auch wenn das bedeutet, dass einige To-dos liegenbleiben: Nichts ist für diesen Moment wichtiger, als dass es dir gut geht!

3.      Gehe offline.

Stoppe bewusst äußere Einflüsse, indem du den Fernseher, das Radio, das Handy oder andere technische Geräte ausstellst und ganz für dich bist. Oft merken wir es gar nicht, dass selbst inspirierende Impulse von allen Seiten uns überfordern und uns aus unserer inneren Ruhe bringen.

Innere Ruhe finden: Gehe nach draußen in die Natur, nimm sie achtsam wahr.

4.      Bewege dich sanft.

Bringe die Energien in deinem Körper in den Fluss, die vielleicht gerade feststecken. Zum Beispiel Yoga hilft dabei, uns hier und jetzt mit unserem Körper zu verbinden. Oder du stellst dir einen deiner Lieblingssongs an und bewegst dich langsam und bewusst zu den Melodien. Was immer du tust, dein Fokus darf auf sanfter Bewegung sein, geführt von deinen tiefen Atemzügen und vielleicht sogar mit geschlossenen Augen.

5.      Gehe nach draußen in die Natur.

Egal bei welchem Wetter oder ob du in der Stadt oder auf dem Land wohnst: Wenn du dich überreizt oder niedergeschlagen fühlst und dir innere Ruhe wünschst, gehe nach draußen. Die frische Luft und das bewusste Sein in und mit der Natur sind für mich unendlich heilsam. Ich gehe zum Beispiel auch barfuß, wenn möglich, und verbinde mich achtsam mit allen Sinnen mit der mich umgebenden Natur.

6.      Werde still.

Stilles mit mir sein ist das kraftvollste, was ich tun kann, um mich wirklich kennenzulernen, mich anzunehmen, wie ich bin. In der Stille gibt es keine Ablenkung mehr vom Außen, denn wir richten uns ganz nach Innen. Dies kannst du zum Beispiel durch eine Meditation tun. Ob geführt oder still für dich allein, darfst du persönlich entscheiden.

7.      Verbinde dich mit deiner Innenwelt.

Innere Ruhe finden: Achtsames Schreiben verbindet dich mit deiner Innenwelt im Hier und Jetzt.

Schon die Meditation, das stille mit dir Sein, richtet deinen Blick nach innen. Du kannst dir deine inneren Stimmen aber noch sichtbarer machen, indem du ihnen bewusst zuhörst. Achtsames Schreiben ist hier beispielsweise eine einfache, doch wirkungsvolle Methode, die ich dir von Herzen empfehle.

8.      Koche dir etwas Gesundes.

Oft haben wir besonders Appetit auf Süßigkeiten, Pizza und Co, wenn wir gestresst sind und uns innere Ruhe wünschen. Doch wirklich helfen tut dies nur kurzweilig. Deshalb widerstehe dem Drang und koche dir etwas Gesundes. Je simpler, desto besser. Mit viel Gemüse, „guten“ Kohlenhydraten wie Vollkornnudeln oder -reis und frischen Kräutern. Achte auch darauf, achtsam zu essen, indem du zum Beispiel nichts anderes „nebenher“ tust und das Besteck zwischen den Bissen ablegst. Ich war nie jemand, die besonders gerne oder gut gekocht hat.

Inzwischen erlebe ich es als einen wundervollen Akt der Selbstliebe, mir selbst etwas simples und wirklich Nahrhaftes zusammenzustellen. Und bewusst zu schauen, womit ich meinen wertvollen Körper, dieses Wunder der Natur, nähren möchte.

9.      Wärme dich.

Schaue, dass du dich warm hältst im Innen und Außen. Zum Beispiel mit einer kuscheligen Decke, einer Wärmflasche oder auch einer warmen Dusche. Koche dir einen Tee oder auch eine heiße Schokolade, um dich von innen heraus zu wärmen. Wenn du es dir gemütlich warm machst, schenkst du dir Geborgenheit und damit innere Ruhe.

10.  Suche Nähe.

Die vorherigen Punkte sollen dich inspirieren, dir allein Zeit zu gönnen, deine eigene Nähe zu finden und so innere Ruhe zu finden. Es tut so gut, selbst für mich zu sorgen und so wieder bei mir anzukommen. Doch wenn du ein Haustier hast oder eine liebe Person, die dich so annimmt, wie du bist, dann darfst du natürlich auch dort nach Geborgenheit fragen. Gehe in Verbindung und genieße es, mit deinen Gefühlen nicht allein zu sein.

Natürlich sind nicht immer alle 10 Anker-Rituale für jede:n passend. Zudem hast du nicht immer Zeit, alles umzusetzen. Mir ist es wichtig, dass du diese Tipps für innere Ruhe als Inspiration verstehst. Du darfst jedes Mal schauen, was jetzt für dich gerade passt, was dir hilft.

Haben dir meine 10 Anker-Rituale gefallen? Was tust du, um wieder bei dir anzukommen, wenn du dich schwer oder überfordert fühlst? Teile deine Ideen gerne mit uns in den Kommentaren.

4 Gedanken zu „Innere Ruhe finden: 10 einfache Rituale, um dich zu erden und bei dir anzukommen

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